Sonntagsfrühstück, 3.Mai

Einen wunderschönen guten Morgen!

Lange ausschlafen am Wochenende oder im Urlaub ist für viele die Krönung, der Wecker verhasst, jeder möchte sich noch 5x umdrehen. Ich liebe die frühen Morgenstunden, ganz gleich an welchem Tag und ich brauche nicht einmal den Wecker, denn meine innere Uhr sagt mir, jetzt ist die Schlafenszeit vorbei.

Seit Jahren stehe ich um 6.30 Uhr morgens auf, früher sogar schon vor 6.00 Uhr. Ich genieße die Stunden am frühen Morgen und das an allen Wochentagen – auch am Wochenende. Die erste Tasse Kaffee, dazu Stille im Haus – ja sogar Emmi unsere Hündin dreht sich im Körbchen noch einmal um. Emmi ist eher der Morgenmuffel, vor 9.00 Uhr ist sie kaum ansprechbar. An manchen Tagen mag ich nicht einmal das Radio anstellen, sondern nur die Ruhe genießen. „Morgenstund hat Gold im Mund“ ein Sprichwort das für viele fast wie eine Drohung wirkt. Es gibt Menschen, die Morgens hervorragend aus dem Bett kommen und andere die den Wecker zigmal auf Wiederholung stellen – womöglich mit dem falschen Fuß wohl oder übel aufstehen. Für Morgenmuffel ist jeder Morgen eine Herausforderung, schlechte Laune und Müdigkeit sind oft schon vorprogrammiert. Ich liebe den frühen Morgen, dann bin ich produktiv, schreibe meine Blog-Beiträge – habe die besten Gedanken und Ideen. Gleich nach dem Aufstehen stelle ich die Kaffeemaschine an, wasche mein Gesicht mit eiskaltem Wasser und dann wird geduscht. Danach fühle ich mich frisch und es ist Zeit für die erste Tasse Milchkaffee, die ich an warmen Frühlingstagen oder im Sommer gerne auf der Terrasse oder im Garten trinke.

Wer spät aufsteht, verpasst eines der schönsten Momente der Natur, die aufgehende Sonne und das Zwitschern der Vögel. Barfuß eine Runde im Garten, die Grashalme sind voller Tautropfen und die Gänseblümchen wachen langsam auf. Eine wunderschöne Zeit! Zum Frühstück gibt es die zweite Tasse Kaffee, Quark mit frischem Obst, manchmal ein Brot mit Avocado, oft auch nur Käse mit Trauben oder eine Semmel mit Wurst. Am Sonntag gibt es ganz früh nur eine Kleinigkeit, denn um 9.00 Uhr sitzt die Familie gemeinsam am Tisch und es wird geschlemmt – vorausgesetzt wir haben keinen Stalldienst bei den Pferden.

An den Wochentagen räume ich das Liegengelassene vom Vortag auf, sauge und wische den Fliesenboden und putze das Bad. Je älter ich werde, desto größer wird der Anspruch auf Sauberkeit und Ordnung. Im Winter kostet frühes Aufstehen ein wenig Überwindung, wenn Dunkelheit und Kälte nicht dazu einladen um 6.00 Uhr aufzustehen. Dann kann es auch einmal später werden.

Wünsche euch einen schönen Sonntag!